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Lasik - Chancen und Risiken




Lasik - Chancen und Risiken


Wie alle Operationen birgt auch die Lasik sowohl Chancen als auch Risiken, die hier gegeneinander abgewogen werden sollen.

Die sich bietenden Chancen eines Lasik-Eingriffs sind offensichtlich: endlich keine Brille mehr, keine Kontaktlinsen. Was manche Menschen als Modeaccessoire betrachten kann Fehlsichtigen zur Last werden. Ohne Brille ist es Manchem nicht einmal möglich, ein Schwimmbad zu betreten oder morgens ohne Zwischenfälle das Badezimmer zu erreichen. Mit Hilfe dieser Operation kann sich das Leben ehemals Fehlsichtiger drastisch verändern. Oft bezeichnen Betroffene den „Verlust“ der Sehhilfe als einen Akt der Befreiung und das Wiedererlangen persönlicher Freiheit. Viele, die sich für die Operation entschieden haben, bereuen diesen Schritt nicht und würden sich immer wieder so entscheiden.

Die Risikowahrscheinlichkeit einer Lasik-Operation liegt unter einem Promille, also 0,01%.
Auch Patienten mit einer höheren Dioptrienzahl wird oftmals versprochen, zum gewünschten Erfolg zu gelangen, wenn nötig auch mit einer Nachoperation. Einige Anbieter sind sogar so vom Erfolg der Operationsmethoden überzeugt, dass sie sogar garantieren, dass nach dem Eingriff die Führerscheinprüfung problemlos bestanden werden kann.

Eine Lasik ist ein kleiner, kurzer Eingriff mit einem geringen Operationsrisiko – aber es ist immer noch ein chirurgischer Eingriff. Viele Lasik-Anbieter wie Kliniken, Schönheitskliniken und private Institute betonen immer wieder die Vorteile und Risikofreiheit der Operation. Bestehende Risiken werden dabei höchstens kurz erwähnt, wirklich aufgeklärt wird in diesem Bereich jedoch kaum.

So sind beispielsweise die normalen Operationsrisiken wie z.B. Infektionen, und postoperative Einschränkungen am Auge zu beachten. Eine reduzierte Kontrastsensitivität kann zu Einschränkungen des Dämmerungs- und Nachtsehens führen. Sie entsteht, weil beim Lasik-Eingriff lediglich ein Teil der Hornhaut geschliffen wird – in der übrigen Hornhaut bleibt die Fehlsichtigkeit bestehen. Bei Tage stellt das kein Problem dar, da das Licht durch die verengte Pupille und nur durch den behandelten Teil der Pupille ins Auge einfällt. Erweitert sich die Pupille jedoch bei Dunkelheit oder Dämmerung, können Blendungen, Doppelkonturen, Lichthöfe usw. auftreten. Damit verbunden konnten auch Nebenwirkungen wie Schwindel und Gleichgewichtsstörungen verzeichnet werden. Auch Glanzeffekte (Glare) und Lichthöfe (Halogone) treten zuweilen auf.

Zu den weiteren Komplikationen zählt man eine gestörte Wundheilung sowie die sogenannte Ektasie, das „Ausleiern“ der Hornhaut aufgrund der Operation. Auch dauerhaft trockene Augen und Flap-Komplikationen können Folgen dieses Eingriffs werden.

In Extremfällen führt die Operation zu dauerhafter Erblindung oder Sehfehlern, die auch mit Brillen oder Kontaktlinsen nicht zu beheben sind. Es besteht auch die Gefahr, dass Patienten über oder unter behandelt werden. Nicht alle Patienten erreichen nach der Operation eine Sehstärke von 100%. Vor allem Weitsichtige, sehr stark Kurzsichtige oder Menschen mit einer Hornhautverkrümmung sind davon betroffen. Auf Brille oder Kontaktlinsen können sie also möglicherweise nicht ganz verzichten.

Eine rheumatische Erkrankung kann die Heilung verzögern. Weitaus seltener ist das Einwachsen des Epithels oder eine Dezentrierung der Behandlungszone zu beobachten. Da dafür aber ein – wenn auch sehr geringes – Risiko besteht, sind die Nachkontrollen unbedingt notwendig.

Bestehende Langzeitstudien sind aufgrund der ständigen technischen Weiterentwicklung nur bedingt aussagefähig.








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